Konzert vom 01.12.2009 in Neu-Isenburg.

Wo fange ich an? Am besten mit den Alben „In Absentia“ und „Deadwing“. Schon damals wollte ich Porcupine Tree unbedingt live sehen. Doch es war verhext, immer wenn die Tourdaten rauskamen, hat sich das mit einem schon gebuchten Urlaub überschnitten. So musste ich auf „Fear Of A Blank Planet“ warten. Immer noch eine meiner Lieblingsscheiben, erst recht seit dem Köln-Konzert mit der unvergessenen visuellen Umsetzung.

Und nun „The Incident“. Die CD schlägt musikalisch nicht bei mir ein, verglichen mit den Vorgängern bin ich enttäuscht. Zudem ist das Thema für mich brisant, es weckt unangenehme Erinnerungen an den Tod von Jens. So gehe ich mit sehr gemischten Gefühlen zum Konzert.

Doch Live ist „The Incident“ ein Hammer. Wie schon bei „Fear Of A Blank Planet“ gibt es visuelle Unterstützung durch eingespielte Videos, die das Werk richtig aufwerten. Für mich ist es ein einziges Auf und Ab, die Stimmung kippt hin und her, die Incident-Bilder, die geile Musik, ich bin gefangen. Nach einer Stunde „The Incident“ am Stück gibt es 10 min. Pause, die brauche ich auch.

Es folgen dann weitere 75 min. (!) „alte“ Stücke, der Höhepunkt für mich ist eindeutig „Anesthetize“, kurz gefolgt von „Normal“. Mit „Trains“ endet ein Super-Konzert, gerne wieder.

P.S.: Die Kollegen im Büro witzelten übrigens über den Bandnamen und erwarteten einen baldigen Ausbruch der Stachelschweinegrippe ;-)