Kaum aus dem Vinschgau zurück, steht am Wochenende 23.10. - 25.10. die Pfalz auf dem Programm. Eigentlich als Alpencross-Nachtreffen geplant, durfte auf den letzten Drücker auch noch Anke mit, da nur Lutz, Stefan und ich Patrick zugesagt hatten (böse Zungen behaupten, Anke hat sich selbst eingeladen).

 

Einrollen

So starten wir am Freitag um 16:30 zur ersten Ausfahrt. Leider sind wir nur zu viert, da Stefan noch im Stau steht. Seit dem Vinschgau sass ich nicht mehr auf dem Rad und so ist es eine krasse Umstellung von den staubigen Trails dort auf die nassen, glitschigen Pfalz-Trails. Patrick hatte uns ja gutes Wetter versprochen - Ansichtssache, ob leichter Nieselregen noch gutes Wetter ist ...

Es geht rund um den Dahner Felsenweg, wegen des Wetters lassen die Aussichten allerdings etwas zu wünschen übrig.

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Wegen der fortgeschrittenen Zeit wird die Tour zum halben Nightride - so kann ich schonmal meine neue China-Lampe testen. Einen Unterschied zu Anke's Lupine Tesla (hier im Bild) konnte ich nicht feststellen.

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Nach der Tour sind wir bei Patrick daheim zum Flammkuchen-Essen eingeladen. Wirklich sehr lecker und sogar hungrige Radler sind irgendwann satt ...

 

Teufelstisch-Tour

Am Samstag dann die erste "richtige" Tour. Heute ist auch Stefan am Start sowie Michael.

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Es ist zwar von oben trocken, doch nebliger als am Freitag. Die Trails sind noch glitschiger, und als sich Stefan vor mir hinlegt, geht kopfmässig erstmal gar nix mehr. Nach der Mittagspause im Naturfreundehaus klinkt sich Michael aus, der Rest sammelt weiter fleissig Höhenmeter. Höhepunkt der Tour ist für mich der Teufelstisch - und danach die Treppen runter ...

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Burgen-Tour

In der Nacht auf Sonntag hat es richtig geschüttet. Am Sonntagmorgen ist es zwar trocken und relativ warm, dafür gibt es heute die Schlammpackung von unten. Patrick schickt uns heute auf seine Burgen-Tour. Wenn ich mir nur die Namen dieser Burgen merken könnte ...

Klettereinlage von Patrick:

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Erste Burg (in Frankreich):

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Nächste Burg (wieder in Deutschland):

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Und noch ne Burg:

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Gegen Ende der Tour setzt sich endgültig die Sonne durch - die Pfalz will uns wohl versöhnlich stimmen.

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Der Sonntag endet mit Kaffee und Kuchen bei Patrick. Das war wirklich ein Komplettservice, der seinesgleichen sucht. Danke Patrick!

An alle Alpencross-Teilnehmer, die - warum auch immer - nicht dabei waren: Ihr habt echt was verpasst.

Wer Lust auf die Pfalz bekommen hat, kann Patrick über seine Website kontaktieren und diese und andere Touren bei ihm buchen.

 

Fazit

Der Pfälzerwald ist ein Traumrevier. Eine gewisse Kondition sollte vorhanden sein, denn es geht meist sehr steil nach oben - und genauso wieder runter. Viele Serpentinen und oft auch technisch anspruchsvoll.

Im Trockenen macht das bestimmt noch mehr Spass - da muss ich also nochmal hin ...