Mit dem Hausberg von Pantani habe ich noch eine Rechnung offen, denn bei meinen Italien-Urlauben in Milano Marittima hat diese Tour nie geklappt. Auch heute steht er nicht auf dem Programm, doch bei der Kaffeepause im Ort Carpegna fragt mit Michael, ob ich mit hochfahren würde ...

Alle Gegenargumente (wir halten die Gruppe auf, das tut der Bandscheibe nicht gut, die kleinste Übersetzung 39/26 reicht dafür nicht) werden weggewischt - und es wird schon richtig steil, bevor wir die Info-Tafel erreichen.

Carpegna

Danach wird es dann "lustig". Ich fahre fast nur noch im Stehen, doch das ist gar nicht so einfach, da hier massenhaft Piniennadeln rumliegen, auf denen das Hinterrad durchdreht. Man ist für jedes Teilstück dankbar, dessen Steigungsprozente ein Fahren im Sitzen zulassen. Und auch der Rücken "protestiert", zum Glück bleibt der gereizte Nerv ruhig, nur muskulär ist die Belastung wohl ziemlich einseitig. Das Ganze ist Kopfsache - doch heute will mein Kopf.

So erreiche ich irgendwann ein Flachstück, wo nochmal über 20% Steigung angekündigt werden. Doch das ist Verarsche, kurze Zeit später bin ich oben :-)

Beweisphoto:

Karsten und Pantani