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Frohe Weihnachten

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Donnerstag, den 24. Dezember 2009 um 17:51 Uhr

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Grenzwertig

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Samstag, den 19. Dezember 2009 um 21:27 Uhr

Zuerst die gute Nachricht: Morgen wird es 5° wärmer.

Die Wettervorhersage für heute ist gut. Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel. Wären da nicht die Temperaturangaben. Vorm Aufbruch meldet Ffm-Flughafen aktuelle -12°. Everest postet die aktuelle Temperatur vom kleinen Feldberg: -20°. Was zieht man da an? Alles!

2 Paar Socken, Überschuhe, Skiunterwäsche, Radhose, lange Radhose, Überhose, Trikot, warmes Trikot, Softshell-Jacke, Sturmhaube, ...

Schon auf dem Weg zu Anke beschleichen mich Zweifel, ob das heute wirklich Sinn macht. Der Kaffee beim Zwischenstopp wärmt nur kurzzeitig. Auf dem Weg zur Hohemark ist es schon recht frisch, die Unterhaltung verstummt, die Füße werden kalt. Oben angekommen sind doch tatsächlich mehr als 15 Leute da, die sich eine Ausfahrt bei diesen Bedingungen antun. Es gibt 2 Gruppen, zu fünft geht es mit Denis Richtung Fuchstanz. Dort fällt Marius aus, beide Bremsen sind tot, die Hebel lassen sich bis zum Lenker durchziehen, Bremsflüssigkeit tritt aus. Das erste Kälteopfer ...

Meine Probleme heissen Füße und Brille:

voller Durchblick ...

Am Fuchstanz treffen wir die andere Gruppe wieder:

Fuchstanz

Von dort geht es den Trail Richtung kleiner Feldberg hoch. Diesen umrunden wir, es geht bis zum Weilquellentrail und von dort zum Windeck. Hier hat auch Denis genug und wir lassen den Feldberg aus. Bisher ging es ja fast nur bergauf - doch nun folgt die Abfahrt. Schnell fahren macht keinen Spass, wobei hier "schnell" relativ ist. Schon ab 20-25 km/h wird der Fahrtwind unerträglich und Hände und Füße werden sofort zu Eisklumpen. Wir fahren Richtung Sandplacken ...

oberhalb Sandplacken

oberhalb Sandplacken

... biegen aber kurz vorher in einen Denis-Spezial-Trail Richtung Motorradkurve ab. Wir queren die Kanonenstrasse und schlittern das Steilstück hinter der Leitplancke runter. Mittlerweile fällt das Bremsen schwer, kein Gefühl mehr in den Fingern. Von hier geht es dann schnellstmöglich zur Hohemark zurück, doch gerade auf den Waldautobahnen im unteren Teil kühlt man völlig aus. Im letzten dunklen Trail bleibe ich dann noch mit dem neuen Helm an einem Ast hängen. Der Helm ist O.K., aber die Lampe oben drauf leuchtet nun gen Himmel und lässt sich nicht mehr verstellen ...

Schnauze voll. Nach kurzem Stopp an der Hohemark geht es Richtung Oberursel. Die Sonne ist weg und es wird noch kälter. In Oberursel fällt uns mal wieder die Schranke vor der Nase zu und Denis fährt geradewegs zur U-Bahn-Haltestelle. Doch die kommt erst in 10 min. und ich muss auch noch dringend, also weiter. Nach einem Pinkelstopp vor Niederursel beschließe ich wegen Kälte und Dunkelheit doch die U-Bahn zu nehmen ...

Und morgen? Mal schaun, es soll ja 5° wärmer werden ...

   

Rammstein

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Sonntag, den 13. Dezember 2009 um 23:46 Uhr

Konzert vom 11.12.2009 in der Festhalle Frankfurt.

Manche würden es als Abzocke empfinden, wenn man für über 70 Euro Eintritt gerade mal 1,5 h Spielzeit bekommt. Trotzdem war dies eines der geilsten Konzerte, die ich je erlebt habe. Die perfekte Koordination zwischen Show und Musik kenne ich so nur noch von Tool. Doch bei Rammstein kommen noch die Feuerwerkseffekte hinzu.

Meine Höhepunkte: Der Opener „Rammlied“, „Liebe ist für alle da“, „Waidmanns Heil“, „Sonne“, absoluter Knaller: „Wiener Blut“ mit der Sprengung der Puppen. Der Schlusspunkt: „Engel“, was für eine Umsetzung mit den Riesenflügeln, die Till Lindemann da trägt.

Wer das verpasst hat, ist selber schuld ;-)

Hier ein paar Eindrücke ...

... und noch der Abschluss mit "Engel".

 

   

Porcupine Tree

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Sonntag, den 13. Dezember 2009 um 23:35 Uhr

Konzert vom 01.12.2009 in Neu-Isenburg.

Wo fange ich an? Am besten mit den Alben „In Absentia“ und „Deadwing“. Schon damals wollte ich Porcupine Tree unbedingt live sehen. Doch es war verhext, immer wenn die Tourdaten rauskamen, hat sich das mit einem schon gebuchten Urlaub überschnitten. So musste ich auf „Fear Of A Blank Planet“ warten. Immer noch eine meiner Lieblingsscheiben, erst recht seit dem Köln-Konzert mit der unvergessenen visuellen Umsetzung.

Und nun „The Incident“. Die CD schlägt musikalisch nicht bei mir ein, verglichen mit den Vorgängern bin ich enttäuscht. Zudem ist das Thema für mich brisant, es weckt unangenehme Erinnerungen an den Tod von Jens. So gehe ich mit sehr gemischten Gefühlen zum Konzert.

Doch Live ist „The Incident“ ein Hammer. Wie schon bei „Fear Of A Blank Planet“ gibt es visuelle Unterstützung durch eingespielte Videos, die das Werk richtig aufwerten. Für mich ist es ein einziges Auf und Ab, die Stimmung kippt hin und her, die Incident-Bilder, die geile Musik, ich bin gefangen. Nach einer Stunde „The Incident“ am Stück gibt es 10 min. Pause, die brauche ich auch.

Es folgen dann weitere 75 min. (!) „alte“ Stücke, der Höhepunkt für mich ist eindeutig „Anesthetize“, kurz gefolgt von „Normal“. Mit „Trains“ endet ein Super-Konzert, gerne wieder.

P.S.: Die Kollegen im Büro witzelten übrigens über den Bandnamen und erwarteten einen baldigen Ausbruch der Stachelschweinegrippe ;-)

   

November Rain

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Samstag, den 28. November 2009 um 22:16 Uhr

Statt wie geplant auf dem Rad verbringe ich den Tag vor dem PC. Typisches November-Wetter, pünktlich zur geplanten Ausfahrt fängt es an zu schiffen …

Der Kurzausflug in die Stadt war auch für den Ar***, bei Conrad sind die gesuchten Stecker ausverkauft. An solchen Tagen bleibt man besser ganz im Bett – oder programmiert mal wieder. Zumindest das lief heute gut, vielleicht hat es an der Begleitmusik von Porcupine Tree gelegen, die am Dienstag in Neu-Isenburg spielen. Dann ist mir auch das Wetter egal …

   

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